Abschiebungen bleiben häufig unsichtbar – für die Öffentlichkeit ebenso wie in der Geschichtsschreibung. Für den Staat sind sie Verwaltungsakte bzw. Mechanismen der Steuerung von Migration. Für die Betroffenen sind die mit ihnen verbunden Abläufe und Entscheidungen oft intransparent – obwohl diese ihre Rechte und Freiheiten substanziell betreffen. Wie lässt sich die Geschichte von Abschiebungen erforschen und erzählen? Welche Quellen stehen zur Verfügung, wessen Perspektiven werden sichtbar – und welche bleiben verdeckt?
Diesen Fragen widmet sich die öffentliche Abendveranstaltung am 24. September 2026, die im Rahmen des Projekts „Beendete Migrationen – Abschiebehaft in der Keibelstraße von 1980 bis 1996“ stattfindet. Das Bildungsprojekt wird derzeit von der Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V. in Kooperation mit dem ZZF und Studierenden des Masterstudiengangs Public History an der Freien Universität Berlin am Lernort Keibelstraße durchgeführt.
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